1995-1997: In St. Petersburg wird eifrig über die Zukunft der LOMO LC-A diskutiert
Immer noch lieferte die LOMO PLC jeden Monat um die 1000 Kameras nach Österreich. Allerdings stieg der Produktionspreis der Kameras plötzlich um 50%. Die Nachfrage nach Kameras blieb beständig. Das junge österreichische Unternehmen wuchs weiter. Da der neue Preis der LC-A einfach nicht leistbar war und erste Verhandlungen scheiterten, mußte dringend etwas unternommen werden!
Die Lomographische Gesellschaft entsandte kurz entschlossen eine Delegation zum österreichischen Konsul in St Petersburg. Kurze Zeit später fanden sich die selbstbewußten Lomographen am Verhandlungstisch mit dem Bürgermeister St Petersburgs, einer freundlichen Person namens Vladimir Putin. Der zukünftige Ministerpräsident Rußlands überzeugte die LOMO PLC Beamten die Produktion der Kamera neu zu kalkulieren. Schließlich stimmten beide Parteien der Wiederaufnahme der Produktion der LOMO LC-A zu.
